Jecke Ideen für den Grillabend

Würstchen, Nackensteak und Co. – ganz nett, klar. Aber wer ein richtiger Grillmeister ist, will sich und seinen Gästen doch auch mal etwas außergewöhnliches bieten, oder? Wir hätten da ein paar Ideen. Und das beste: Sie sind alle ganz einfach umzusetzen und benötigen auch keinen 1000-Euro-Gourmetgrill. „Aha“-Effekt und Fingerlecken garantiert …

 

Endlich wieder Spargel-Zeit – auch auf dem Grill!
Spargel

Jetzt ist Spargelzeit, also ab auf den Grill damit! Das ist nicht nur mal ganz was anders, sondern zudem noch sehr lecker und vor allem kalorienarm. Am besten lässt sich grüner Spargel aufs Rost werfen. Er ist dünner, aromatischer und schneller gar.
Unser Rezept:
Den grünen Spargel gründlich waschen, Enden und holzige Stellen entfernen. Fünf bis acht Stangen (je nach Größe) quer nebeneinander legen, dann links und rechts auf zwei Schaschlick-Spieße aufspießen. So bleiben die Stangen auf dem Grill zusammen und lassen sich leichter drehen. Dieses „Gitter“ von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen (geht am besten mit einem Backpinsel), salzen und pfeffern. Je nach Hitze muss der Spargel oft gewendet werden, sollte pro Seite etwa 4 bis 6 Minuten schmurgeln. Vorsicht, er brennt relativ schnell an. Auf dem Teller dann noch ein paar Parmesan-Hobel darüber streuen – lecker! Wer nicht ohne Fleisch kann, umwickelt die einzelnen Stangen vor dem „zusammenspießen“ mit einer Scheibe Bacon – auch genial!

 

Käse grillen? Klar – mit Halloumi!
Halloumi-Spieße

Halloumi-Käse aus Zypern schmilzt nicht und kann daher sehr gut gegrillt werden. Mariniert und mit Gemüse aufgespießt sorgt er für Abwechslung auf dem Teller.
Unser Rezept:
Den Halloumi in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Gemüsestücke für die Spieße sollten etwas größer geschnitten werden. Zucchini, Paprika und Champignons eignen sich perfekt. Alles zusammen für zwei, drei Stunden in eine Marinade aus Olivenöl, zwei fein gehackten Knoblauchzehen, zwei Spritzern Limettensaft und Pfeffer einlegen. Beim Aufspießen darauf achten, dass am Anfang und Ende ganze Champignon-Köpfe stecken. So bekommt der Halloumi keinen direkten Kontakt zum Grillrost und kann nicht kleben bleiben. Etwa fünf Minten von beiden Seiten grillen und genießen!

 

Japanische Leckereien können auch auf den Rost
Edamame

Klingt japanisch, ist es auch. Zumindest sind die Bohnen ein beliebter Kneipen-Snack in Japan. Auch bei uns kommen die unreifen Sojabohnen inzwischen immer öfters auf den Teller. Aus gutem Grund: Sie haben kaum Kalorien, viel Protein und sind superlecker. Meist bekommt man sie tiefgefroren in Asia-Läden, mittlerweile aber auch in gut sortierten Supermärkten.
Unser Rezept:
Die Schoten aufspießen, mit etwas Sesamöl bepinseln und ab aufs Rost. Sechs bis acht Minuten unter mehrmaligem Wenden grillen. Man kann sie auf zwei Arten essen: „Zutzeln“ wie Weißwürste oder erst die Bohnen aus den Schoten befreien. Aber egal, auf welche Art: Frisch vom Grill werden Sie mit Salz und Pfeffer (oder Chili-Flocken) gewürzt und in Sesam gewälzt.

 

Melone mit Joghurt – Mal ganz was anderes
Wassermelone mit Joghurt

Jetzt wird es wirklich speziell, bleibt aber lecker. Herb-fruchtig geht es bei der gegrillten Melone zu. Eine einfach gemachte Geschmacksexplosion, die garantiert für „Ah’s“ und „Oh’s“ sorgt, wetten?
Unser Rezept:
Folgende Zutaten in einer Schüssel vermengen: 200 Gramm Becher Griechischer Joghurt, zwei Spritzer Limettensaft, einen Teelöffel Weißweinessig, einen Teelöffel Thymian (am besten frisch gehackt) und einen Teelöffel Olivenöl. Gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Melone werden kleine Dreiecke geschnitten, mit etwas Olivenöl beträufelt, gesalzen und gepfeffert – dann geht’s aufs’s Rost. Etwa eine Minute pro Seite bei hoher Hitze grillen. Auf dem Teller dann einen guten Klecks des Joghurts auf die Dreiecke geben. Etwas schwarzer Pfeffer und ein Minzblatt obenauf rundet das Ganze optisch und geschmacklich ab.

 

Fisch geht immer – warum nicht mal als Grillburger?
Lachs-Burger

Burger grillen kann jeder – jetzt wird’s zur Abwechslung mal fischig! Schmeckt großartig auf selbstgebackenen Brötchen, aber natürlich auch auf fertig gekauften. Es darf gerne dunkles Mehl sein bzw. Vollkorn, das mundet noch besser bei diesen Burgern.
Unser Rezept:
Ein halbes Kilo Lachsfilet wird in kleine Stückchen geschnitten und mit folgenden Zutaten in eine Schüssel geworfen: ein Ei, eine Zwiebel (ganz klein gewürfelt), eine ausgedrückte Knoblauchzehe, fein gehackte Petersilie, fein gehackter Dill, ein Esslöffel Speiseöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Die Zutaten sehr gut miteinander vermengen und aus dem Fischteig vier Patties formen. Etwa fünf Minuten pro Seite auf den Grill damit.

Fotos: Pexels/Pixabay

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